Two households, both alike in dignity, 
In fair Verona, where we lay our scene, 
From ancient grudge break to new mutiny, 
Where civil blood makes civil hands unclean. 
From forth the fatal loins of these two foes 
A pair of star-cross'd lovers take their life; 
Whose misadventured piteous overthrows 
Do with their death bury their parents' strife. 
The fearful passage of their death-mark'd love, 
And the continuance of their parents' rage, 
Which, but their children's end, nought could remove, 
Is now the two hours' traffic of our stage; 
The which if you with patient ears attend, 
What here shall miss, our toil shall strive to mend.

Romeo und Julia (Shakespeare)

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Nichts vermochte die Vitalität dieses Jungen auszulöschen, dessen schlanker kleiner Torpedo von einem unbeschädigten Körper einst auf den hohen Atlantikwellen hundert Meter weit durch den wilden Ozean zur Küste geschossen war. Oh, diese Unbekümmertheit und der Geruch des Salzwassers und die sengende Sonne! Tageslicht, dachte er, Licht, das überall hindrang, ein Sommertag nach dem anderen voll von diesem Licht, das auf der lebendigen See gleißte, ein optischer Schatz, so unermesslich und kostbar, als betrachte er durch die mit den Initialen seines Vaters versehene Juwelierlupe diesen vollkommenen, unermesslich kostbaren Planeten selbst - bei sich zu Hause den billionen-, den trillionen-, den quadrillionenkarätigen Planeten Erde! Er sank hinunter, fühlte sich aber alles andere als besiegt, ganz und gar nicht dem Untergang geweiht, nur darauf aus, wieder Erfüllung zu erleben, und dennoch wachte er nicht mehr auf.

Jedermann (Philipp Roth)